YouTube hat vor rund 10 Tagen ein neues Projekt lanciert: Es nennt sich Project: Report
In partnership with the Pulitzer Center, YouTube presents Project: Report, a journalism contest (made possible by Sony VAIO & Intel) intended for non-professional, aspiring journalists to tell stories that might not otherwise be told.
In each of the three rounds, reporters will be given an assignment to complete. Winners of each round will receive technology prizes from Sony VAIO & Intel, and the grand prize winner will be granted a $10,000 journalism fellowship with the Pulitzer Center to report on a story abroad.
"The newspaper and news industry discussions about what they call user-generated video miss the point. Seriously. All these news orgs fell all over themselves trying to hop on the online video bandwagon as fast as they could. Some of them thought UGC needed to be part of the mix, and some did not, but in either case, the rush to video had much to do with the explosion of YouTube. The explosion of YouTube was only partly about video.
The other parts: community, sharing, communication, identity, self-expression.
Everybody in journalism needs to understand this. This is a huge piece that’s missing from the puzzle of how to save journalism."
Das ist genau der Punkt: Bein User-Generated-Content geht es wenig um den eigentlichen Content,...es geht viel mehr um das "Drumrum":
The reason why user-generated content matters is less the content and more the activity about it. The traditional media tend to view user content as a product, whereas it should be looking at it as a process.
Die Bundespolitik und die Miss-Schweiz-Wahlen können gewiss etwas voneinander lernen. So übernahmen die Miss-Schweiz-Wahlen den tieferen Sinn des politischen Rotationsprinzips: Nachdem Kritik laut wurde, dass mehrere Jahre hinweg stets blonde Deutschschweizerinnen gekürt wurden, folgte der Zürcherin Hefti die Waadtländerin Gilliéron und dieser die Tessinerin Rigozzi. In der engsten Auswahl für die Miss 2008 standen auch wieder eine Tessinerin, eine Zürcherin und eine Romande. Diese Berücksichtigung aller Landesteile lernten die Wähler der Miss Schweiz von der Politik.
Umgekehrt kann vielleicht auch die Politik etwas von den Miss Schweiz Wahlen lernen: Noch nie ist eine Ex-Miss-Schweiz nochmals zur Wahl angetreten.
Was muss ein Journalist heute beherrschen um im Internet-Umfeld bestehen zu können? Was wünschen sich die Profis?
Absolventen von Journalistenschulen und/oder Unis benötigen "Basic Skiills", Offenheit und Flexibilität für ihr berufliche Zukunft im Journalismus.
Gute Ansätze liefern hier einige Leute von der Front,... also keine Schreibtischtäter - sondern Praktiker/Macher. Gefragt sind Journalisten, die das Internet begriffen haben und die damit einhergehenden Veränderungen der Rezeptionsgewohnheiten, .... u.s.w. ;-)
Schliesslich bleibt bei den heutigen knappen Budgets nun wirklich keine Zeit mehr für Cyber-Entwicklungshilfe ,... obwohl sie doch immer wieder so verdammt nötig wäre, die Entwicklungshilfe ... ähem ...neue Medienkompetenz - ganz besonders für Journis ...
"It’s improbable that a journalist with little to no prior knowledge of a subject he or she is writing about, will be the most qualified person to deliver a report by relaying information from unseen, unexamined and unheard sources.
And while there is something to be said for this process serving the free press astoundingly well during the printing press era, it would be down right arrogant to assume future reporting will remain credible without attributing a link for every piece of information."
"Um dieser quälenden Ungewissheit eine Ende zu bereiten, folge ich der Einladung von campus 3 und krabble aus dem Sommerloch in den blogcamp. Ich nehme mir also nächsten Freitag etwas Zeit, um zu sehen, mit welcher Art Menschen ich denn eigentlich seit anderthalb Jahren kommuniziere. Das bereitet mir zwar etwas Lampenfieber, doch ich kann mich trösten: da die meisten Kommentare auf meinem Blog sich mit alternativer Energie befassen, ist es wenigstens Solarlampenfieber."
(Bundesrat Moritz Leuenberger in seinem Blogeintrag vom 27.8.08)