Rechtmässigkeit von Suchmaschinen ????
Verlinkereien und Konsequenzen
Klägerin ist eine große Würzburger Zeitungsverlagsgruppe, der zu einem bedeutenden Stuttgarter Verlagskonzern gehört. Beklagter ist der Betreiber der Suchmaschine NewsClub.
Im Zentrum des Rechtsstreits steht die Frage, ob es erlaubt ist, mittels herkömmlicher Internet-Links auf Zeitungsartikel zu verweisen, die zur öffentlichen Nutzung im Internet bereit stehen.
Der Betreiber des NewsClub, Christian Kohlschütter, verstoße durch das Verlinken von Nachrichten-Seiten gegen §87b UrhG. Durch die Verlinkung sei ein urheberrechtlich verbotener Eingriff in die Datenbank der Klägerin erfolgt.
Kohlschütter wurde von dem Verlagshaus zuerst am Landgericht Berlin verklagt. In dem Prozess gewann Kohlschütter. Das Urteil des LG Berlin vom 30.1.2001 ist rechtskräftig.
Die Klagepartei gab keine Ruhe. Sie zog vor das Landgericht München. Hier gewann die Klägerin. Kohlschütter ging in die Berufung.
...
http://www.newsclub.de/ und
http://www.newsclub.de/prozess/
DIMMER GEHTS NIMMER .... *kopfschüttel*
Klägerin ist eine große Würzburger Zeitungsverlagsgruppe, der zu einem bedeutenden Stuttgarter Verlagskonzern gehört. Beklagter ist der Betreiber der Suchmaschine NewsClub.
Im Zentrum des Rechtsstreits steht die Frage, ob es erlaubt ist, mittels herkömmlicher Internet-Links auf Zeitungsartikel zu verweisen, die zur öffentlichen Nutzung im Internet bereit stehen.
Der Betreiber des NewsClub, Christian Kohlschütter, verstoße durch das Verlinken von Nachrichten-Seiten gegen §87b UrhG. Durch die Verlinkung sei ein urheberrechtlich verbotener Eingriff in die Datenbank der Klägerin erfolgt.
Kohlschütter wurde von dem Verlagshaus zuerst am Landgericht Berlin verklagt. In dem Prozess gewann Kohlschütter. Das Urteil des LG Berlin vom 30.1.2001 ist rechtskräftig.
Die Klagepartei gab keine Ruhe. Sie zog vor das Landgericht München. Hier gewann die Klägerin. Kohlschütter ging in die Berufung.
...
http://www.newsclub.de/ und
http://www.newsclub.de/prozess/
DIMMER GEHTS NIMMER .... *kopfschüttel*
Cyberwriter - 16. Mär, 12:32 - CyberCulture
5 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks

simons - 17. Mär, 19:05
Die Diskussion leidet meiner Meinung nach ein bisschen darunter, dass hier einiges vereinfacht wird: http://blat.antville.org/stories/322078/
msd - 19. Mär, 17:56
Deeplink Diskussion und "Linkpflicht"
Ja, von diesem Phänomen höre ich nicht zum ersten Mal!
Ich hatte mal eine nette Diskussion mit jemanden, der einen Artikel darüber verfasst hatte.
(siehe Manche mögen keine Links
und die Fortsetzung davon.)
Aber auch Google hatte auf Unterlassung von Deeplinks geklagt...
Nun, ich werde demnächst alle diejenigen verklagen, die keine Links auf meine Seite setzen! Also los, schnell noch linken!! ;)
Matthias
Ich hatte mal eine nette Diskussion mit jemanden, der einen Artikel darüber verfasst hatte.
(siehe Manche mögen keine Links
und die Fortsetzung davon.)
Aber auch Google hatte auf Unterlassung von Deeplinks geklagt...
Nun, ich werde demnächst alle diejenigen verklagen, die keine Links auf meine Seite setzen! Also los, schnell noch linken!! ;)
Matthias
simons - 20. Mär, 15:29
Linking
Die Fragen sind recht interessant, wobei mir allerdings die Diskussion mit edings fast als eine Reihe von Missverständnissen erscheint ...
Google musste wohl aufgrund des Markenrechts so reagieren, denn wird eine Marke durch eine Verwendung so verwässert, dass danach die eindeutige Zuordnung zum geschützten Produkt zweifelhaft wird, droht der Markeninhaber allein hierdurch den rechtlichen Schutz zu verlieren.
Deshalb werden solche Marken auch relativ streng und anwaltlich überwacht - ich hatte einen vergleichbaren Fall in der Praxis: damals war in einer Anzeige das Wort "Pentium" für die Beschreibung eines entsprechenden Prozessors verwendet worden, der aber nun einmal nicht von Intel stammte ...
Im übrigen muss ich zur Vermeidung von ellenlangen Wiederholungen Eigenwerbung zum Thema Linkink machen ... :-)
Google musste wohl aufgrund des Markenrechts so reagieren, denn wird eine Marke durch eine Verwendung so verwässert, dass danach die eindeutige Zuordnung zum geschützten Produkt zweifelhaft wird, droht der Markeninhaber allein hierdurch den rechtlichen Schutz zu verlieren.
Deshalb werden solche Marken auch relativ streng und anwaltlich überwacht - ich hatte einen vergleichbaren Fall in der Praxis: damals war in einer Anzeige das Wort "Pentium" für die Beschreibung eines entsprechenden Prozessors verwendet worden, der aber nun einmal nicht von Intel stammte ...
Im übrigen muss ich zur Vermeidung von ellenlangen Wiederholungen Eigenwerbung zum Thema Linkink machen ... :-)
Cyberwriter - 20. Mär, 22:23
Danke für die Hinweise :-)
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