But don't all of those technology changes mean that newspapers will die?
Bilton thinks not, pointing out that in 1876 news accounts of the telephone predicted that concert halls and churches would be empty because of the new device, and a year later, predicted that the phonograph would kill the telephone and concerts, because people could choose when to listen.
"Newspapers and news organizations are not going anywhere," Bilton said. Except onto your phone, e-book reader, laptop and maybe even your shower wall.
A moment of sympathy, please, for newspapers, whose readers and advertisers have been fleeing at a frightening rate. It would be easy to accuse editors and publishers of being clueless about the coming Internet disruption and to insist that the industry's proper reward for decades of haughty attitude, bad planning, and incompetence is bankruptcy.
und weiter ....
From the beginning, newspapers sought to invent the Web in their own image by repurposing the copy, values, and temperament found in their ink-and-paper editions. Despite being early arrivals, despite having spent millions on manpower and hardware, despite all the animations, links, videos, databases, and other software tricks found on their sites, every newspaper Web site is instantly identifiable as a newspaper Web site. By succeeding, they failed to invent the Web.
2000 B.C. - Here, eat this root.
1000 A.D. - That root is heathen. Here, say this prayer.
1850 A.D. - That prayer is superstition. Here, drink this potion.
1940 A.D. - That potion is snake oil. Here, swallow this pill.
1985 A.D. - That pill is ineffective. Here, take this antibiotic.
2000 A.D. - That antibiotic is artificial. Here, eat this root.
Was wäre, wenn? – Die Welt auf Schwäbisch
Vom YouTube-Kult zur eigenen Fernsehsendung
Hat Barack Obama Wurzeln in Reutlingen? Seit wann kann Merkel alles außer Hochdeutsch? Und: Warum war Yogi Löw bei der Fußball-EM mit seinem Tribünenplatz gar nicht so unzufrieden? Antworten auf diese drängenden Fragen gibt eine Sendung, die so im deutschen Fernsehen noch nicht zu sehen war: „Was wäre, wenn? – Die Welt auf Schwäbisch“. Überraschend und witzig werden hier Ausschnitte aus Nachrichten- und Unterhaltungssendungen, Talkshows, Dokumentationen, Serien und Spielfilmen schwäbisch vertont. Dabei werden auch die Inhalte neu aufgemischt – mit Themen von Kehrwoche bis altes „Glomp“ (schwäbisch für: „unnützes Zeug“).
Der Macher und Autor der Filme, Dominik Kuhn, spricht alle Stimmen von weiblich bis männlich, von jung bis alt selber. Im Internet ist er seit Jahren Kult. Weit mehr als zwei Millionen Mal wurde sein YouTube-Clip „Virales Marketing im Todesstern Stuttgart“ bisher angeklickt, in dem die „Star-Wars“-Helden Darth Vader und seine Getreuen schwäbelnd über die Vorteile neuer Werbekonzepte diskutieren. Der Südwestrundfunk (SWR) konnte Dominik Kuhn für sein erstes Fernsehprojekt gewinnen: Am 11. Januar 2009, um 21.15 Uhr präsentiert Moderator Malte Arkona im SWR Fernsehen das Ergebnis. Zum Beispiel Jan Hofer und die Tagesschau auf Schwäbisch – ein großer Spaß, vor allem, weil sich mit dem Dialekt auch die Inhalte ändern: Grund für eine Außenreparatur an der ISS (International Suabian Space Station) ist z. B. der verschmierte Schminkspiegel in der Damentoilette der Raumstation. Obamas Rede in Berlin wird zu einer gigantischen schwäbischen Hausbesitzerversammlung. Aus einem John-Wayne-Klassiker wird der neue Fernsehdreiteiler „Grüß Gott, Herr Cowboy“, in dem John Wayne – der Jockel – schwäbische Landeier ins Großstadtleben lotst. Die Neuvertonung ist dabei so professionell, dass man sich nicht mehr vorstellen kann, dass die Protagonisten der Filme ursprünglich einmal etwas ganz anderes gesprochen haben.
In Zeiten, in denen der Film „Willkommen bei den Sch’tis“ mit seinem Thema „Dialekt“ Millionen in die Kinos lockt, sucht auch das Fernsehen einen ungewöhnlichen und vor allem unterhaltsamen Zugang zur Mundart. „Was wäre, wenn? Die Welt auf Schwäbisch“ – eine überraschende Form von regionaler Unterhaltung. Die Redaktion der Sendung hat Klaus Herrberg.
Sendung: Sonntag, 11. Januar 2009, 21.15 bis 21.45 Uhr im SWR Fernsehen